Diese Themen findest du im Folgenden:
- Die Spielregeln
- #1 Technologie & Architektur
- #2 Kosten & Total Cost of Ownership (TCO)
- #3 Funktionen & Individualisierung
- #4 Schnittstellen & Integration
- Zwischenspiel: Tech-Nerds über die Herausforderungen bei der ERP-Anbindung in Shopify Plus vs. Shopware
- #5 Skalierung & Internationalisierung, B2B
- #6 Zukunftssicherheit
- Lanze brechen: Mittelstand entscheidet - Shopify Plus oder Shopware
- Grenze überschreiten: Wie einfach ist die Migration von einem System ins andere?
- Migration zu Shopify Plus
- Migration zu Shopware
- Von Shopware zu Shopify Plus migrieren mit dem besten Team
Aber zuerst: Die Spielregeln
Bevor es ans Eingemachte geht, sollten wir die Grundlagen klären. Nicht, dass du mit völlig falschen Erwartungen weiterliest und am Ende total enttäuscht bist. Daher:Die Kandidaten
Wenn wir in diesem Beitrag von Shopware sprechen, meinen wir natürlich immer die aktuelle Version Shopware 6. Selbst, wenn du dir in den dunklen Ecken des Webs immer noch irgendwo den Quellcode von Version 5 ziehen kannst. Dabei müssen wir allerdings zwischen der Cloud-Variante und der Self-Hosted-Variante unterscheiden. Erstere liegt komplett auf den Servern von Shopware; um die technische Infrastruktur musst du dir keine Gedanken machen. Bei zweiterer bist du selbst für das Hosting verantwortlich. Um es kurz zu machen: Version self-hosted ist raus. Zu aufwendig, zu teuer, zu kompliziert. Prinzipiell kommt sie nur für Tech-Unternehmen infrage, die nebenbei auch ein bisschen Onlinehandel machen – oder für Händler:innen, deren größte Kostenposition das Gehalt der IT-Abteilung ist. Shopify dagegen bedeutet erstmal einfach Shopify – unabhängig vom Tarif, in dem es genutzt werden soll. Dabei allerdings der Hinweis, dass erfolgreiche mittelständische Unternehmen sich durchaus Richtung Shopify Plus orientieren sollten.
Die Use Cases
Abgedeckt werden durch diesen Blog alle denkbaren Szenarien: Egal, ob du das Tor zum Onlinehandel erst aufstoßen willst oder bereits einen Webstore besitzt und mit dem Gedanken an eine Migration von Shopware zu Shopify (oder in die Gegenrichtung) spielst – kein Argument verliert an Gewicht.
Disclaimer
Zuletzt sehen wir uns aufgrund der momentanen volatilen Situation auf den Weltmärkten zu folgendem Hinweis gezwungen: Shopify kommt nicht aus den USA, sondern aus Kanada und wurde von einem deutschen Auswanderer gegründet. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass dein Shopsystem Geisel im Handelskrieg werden könnte. Eher im Gegenteil: Kanada wird von der aktuellen Regierung der USA bekanntlich ähnlich destruktiv angegangen wie die EU. Eine engere Kooperation ist derzeit deutlich wahrscheinlicher als ein Kappen aller Verbindungen.
Auf einen Blick
Shopify Plus vs. Shopware: Alle wichtigen Vergleichskriterien für mittelständische Unternehmen
Und damit können wir endlich loslegen. Schritt für Schritt arbeiten wir uns durch die Punkte, die bei der Wahl des Shopsystems wirklich relevant sind.#1 Technologie & Architektur
Sowohl Shopify Plus als auch Shopware 6 werden als DSGVO-konformes Software-as-a-Service (SaaS) angeboten; die Self-hosted-Variante wird, wie zuvor erwähnt, nicht berücksichtigt. In der Praxis bedeutet das: Auf den ersten Blick existieren keine Unterschiede. Beide Systeme übernehmen das Hosting des Shops und sorgen für die Sicherheit sowie eine stabile Skalierung bei Belastungsspitzen. ABER: Shopify besitzt eigene Rechenzentren auf der ganzen Welt, ist für seine Infrastruktur also selbst verantwortlich. Bei Shopware dagegen wird mit Drittanbietern kooperiert, das Unternehmen selbst hat keine eigenen Server. Nun verhält es sich in der Praxis bekanntlich so, dass einem das Hemd immer näher ist als die Weste. Soll heißen: Sollte es bei Shopify zu Ausfällen oder Sicherheitsproblemen kommen, kann schnell und unternehmensintern reagiert werden. Brennt dagegen bei Shopware die Hütte, muss irgendwer zum Telefon greifen und hoffen, dass beim Hosting-Partner auch jemand abnimmt. Je mehr Stationen zwischengeschaltet sind, desto größer das Risiko – vor allem in der IT.#2 Kosten & Total Cost of Ownership (TCO)
Allein bei den Abrechnungsplänen hat Shopify die Nase vorn. Der Basic Tarif kostet feste 37 EUR im Monat, den Profiplan Shopify Plus gibt es ab 2.300 US-Dollar. Shopware dagegen beginnt bei 600 EUR pro Monat und schwingt sich hinauf bis zu mindestens 6.500 EUR. Die tatsächlichen Kosten richten sich dabei nach dem Gross Merchandise Value eines Shops – also deinem Umsatz vor Retouren. Wer viel oder teuer verkauft, zahlt auch mehr. Egal, wie hoch der Gewinn ausfällt. Deutlich ausschlaggebender als die reinen SaaS-Kosten dürften für die meisten Unternehmen allerdings die TCO (Total Cost of Ownership) sein: Was kostet mich die Ersteinrichtung meines Stores und wie hoch sind die Ausgaben im laufenden Betrieb, wenn Updates oder Wartungsarbeiten anfallen? Hier müssen wir ein wenig vorgreifen, denn die TCO stehen in direktem Zusammenhang mit den Funktionen eines Stores out-of-the-box und der Frage, wie einfach sich Custom Jobs realisieren lassen. Denn je komplizierter die Einrichtung einer neuen Funktion, desto höher sind auch ihre Anfangs- und Folgekosten. Dabei gilt: Shopify kann von Haus aus bereits deutlich mehr als Shopware. Schnittstellen sind entweder bereits vorhanden oder lassen sich deutlich leichter ergänzen. Sonderfunktionen müssen fast nie komplett neu programmiert werden; eine (meist sogar mehrere) entsprechende Lösung findet sich im App Store – dazu aber gleich noch mehr. Sowohl die Ersteinrichtung eines Stores als auch sein laufender Betrieb sind bei Shopify Plus daher deutlich geringer als bei Shopware. Je nach Komplexität des Projekts sprechen wir hier von Beträgen von einigen zehntausend bis einigen hunderttausend Euro.
#3 Funktionen & Individualisierung
Die maximalen Individualisierungsmöglichkeiten würden natürlich die Self-hosted-Version von Shopware bieten – schließlich hast du dort unmittelbaren Zugriff auf den Quellcode. Aber die darf bekanntlich nicht mitspielen. Deshalb geht der Punkt unserer bescheidenen Meinung nach auch hier an Shopify Plus: Denn bereits nativ bringen die Kanadier deutlich mehr Funktionen mit als ihr Kontrahent. Etwa bei den Zahlungsanbietern: Shopify Payments hat Dienstleister wie Apple Pay oder Google Pay bereits mit an Bord. Bei Shopware müssen diese Dienste durch Drittanbieter-Plugins ergänzt werden. Oder auch Multi-Currency und Multi-Language: Der Store in Belgien oder der Schweiz? Lässt sich auf Shopify innerhalb von zehn Klicks in mehreren Sprachen anzeigen. Bei Shopware wird daraus gleich ein ganzes Projekt. Sollte Shopify Plus bei einer Funktion mal passen müssen, ist die Auswahl an Lösungen deutlich größer als bei Shopware. Im Shopify App Store finden sich tausende Apps, bei Shopware sind es nur ein paar hundert; bei Shopify reicht ein Klick und die App ist installiert; mit Shopware führt eine erfolgreiche Installation meist über die IT-Abteilung oder eine Agentur.
Zugegeben, Shopware ist in seinen Konfigurationsmöglichkeiten auch in der Cloud-Variante ein wenig flexibler und mächtiger als Shopify. Allerdings stellt sich die Frage, ob das auch immer praxistauglich ist. Möchtest du die DHL-Packstation-App schnell selbst installieren können oder bei einer Tech-Firma in Auftrag geben, mit der Option, dass sie vielleicht auch Hermes-Shops bedienen kann? Du hast die Wahl.
#4 Schnittstellen & Integration
Ein Onlineshop arbeitet nie als abgekapseltes Ökosystem. Vielmehr gilt es, zahlreiche externe Stakeholder – vom Fulfillment über das Buchhaltungstool hin zum kompletten ERP-System – möglichst einfach und elegant einzubinden. Wo funktioniert das besser? Tatsächlich auf Shopify. Theoretisch ist zwar auch Shopware in der Lage, jede nur denkbare externe Software in sein System zu integrieren. Oft genug allerdings müssen Schnittstellen und Connectoren dort von der Pike auf neu programmiert werden, während die Lösung bei Shopify Plus einfach schon vorhanden ist.
Dieser Umstand ist vor allem der deutlich größeren Verbreitung von Shopify geschuldet. So liegt es zum einen im ureigenen Interesse vieler Unternehmen, selbst eine Schnittstelle zwischen dem Shopsystem und ihrer Software anzubieten – schließlich warten dort Millionen potenzielle Kund:innen auf sie. Zum anderen wittern natürlich auch unzählige unabhängige Softwareschmieden aus der ganzen Welt die Chance auf Umsatz und Bekanntheit. Das Bezahlsystem aus Argentinien, der Carrier aus Saudi-Arabien? Irgendwer wird bereits einen Connector programmiert haben. Umgekehrt ist das Interesse an Entwicklungen für Shopware eher gering. Zuletzt hat etwa der Anbieter von Warenwirtschaftslösungen Pickware angekündigt, künftig keinen Connector für Shopware mehr anbieten zu wollen. Offensichtlich rechnet sich die Entwicklung einfach nicht.
Zwischenspiel: Tech-Nerds über die Herausforderungen bei der ERP-Anbindung in Shopify Plus vs. Shopware
Shopify setzt für die Anbindung externer Systeme auf eine sogenannte API-first-Strategie. Das bedeutet, dass sich die meisten ERPs über Apps, Middleware oder direkte API-Anbindungen integrieren lassen. Daraus ergibt sich …Pro
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…eine standardisierte Anbindung für gängige ERPs wie SAP, Microsoft Dynamics (Business Central), Xentral, JTL oder NetSuite
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…ein großes App-Ökosystem, das viele Integrationen bereits als Plug-and-Play-Lösung anbietet.
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…eine effiziente SaaS-Struktur, die Hosting- und Wartungskosten reduziert.
Contra
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…ein Datenlimit in der API, denn Shopify limitiert die Anzahl der API-Requests pro Sekunde. Bei großen Datenmengen kann dies durchaus ein Bottleneck sein.
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…weniger Freiheit für individuelle Workflows. Unternehmen mit hochgradig individuellen ERP-Prozessen stoßen so oft an Grenzen, die nur mit Hilfe individueller Schnittstellen durchbrochen werden können.
Pro
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Ein direkter Datenzugriff und keine API-Limits. Das erweist sich gerade für große Datenmengen oft als vorteilhaft.
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Individuelle Prozessanpassung: Unternehmen können ihre Workflows in ERP und Shop frei gestalten.
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Fokus auf den Standort Deutschland: Schnittstellen zu DACH-ERP-Systemen wie Sage, JTL oder Weclapp sind gut dokumentiert.
Contra
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Höherer technischer Aufwand (und demnach auch eine Kosetnfalle): Die ERP-Integration erfordert in der Regel individuelle Entwicklung, kostet also bei der Ersteinrichtung deutlich mehr.
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Updates & Wartung: API-Änderungen oder Shop-Updates können Anpassungen an der ERP-Schnittstelle notwendig machen – inklusive daraus resultierender Folgekosten.
Unser Fazit
Shopify Plus ist deutlich einfacher und schneller zu integrieren, während Shopware 6 mehr individuelle Steuerungsmöglichkeiten bietet. Allerdings bedeutet mehr Freiheit immer auch mehr Entwicklungsaufwand und damit eine deutlich größere Investition und Abhängigkeit von externen Agenturen. Letztendlich ist es also ein Abwägen zwischen individueller, aber teurer Lösung oder der standardisierten oder eben auch individuellen Lösung, die sich günstig und schnell implementieren lässt.
# 5 Skalierung & Internationalisierung, B2B
Skalierung bedeutet hier zweierlei: Zunächst die Robustheit gegenüber dem Kundenansturm zu Events wie dem Black Friday. Und dann natürlich die Erweiterung des Geschäftes auf weitere Shop-Instanzen, internationale Märkte oder den B2B-Handel. Für Traffic-Spitzen ist Shopify bestens gerüstet; spricht seinen Kund:innen gegenüber sogar eine Garantie aus: Wenn die Server unter der Last ächzen, werden automatisch neue Kapazitäten freigegeben. Performanceeinbrüche gibt es keine. Shopware-Nutzer:innen müssen dagegen auf die externen Hoster vertrauen. Zwar ist davon auszugehen, dass Shopware bei deren Auswahl höchste Sorgfalt hat walten lassen, aber im Zweifel wird sich auf die Kompetenz von Dritten verlassen. Zum Thema Internationalisierung möchten wir gerne Titus-CEO Julius Dittmann paraphrasieren: „Hätte ich gewusst, wie leicht das internationale Geschäft mit Shopify ist, wir hätten uns Shopware nie angesehen.“ Denn was den Eintritt in den internationalen Markt angeht, läuft Shopify Plus Shopware derart den Rang ab, dass es schon fast unfair wirkt: Mit Shopify Markets legst du Auslandsshops nicht in Tagen an, sondern in wenigen Stunden an. Inklusive lokaler Bezahldienstleister, Carrier, Währungen, Steuern, Zölle und allem, was für den internationalen Handel sonst noch relevant ist. Das gesamte Ökosystem ist bei Shopify Plus bereits von Haus aus auf Internationalisierung ausgerichtet.
Natürlich geht der Schritt über die Grenze auch mit Shopware, aber wieder gilt: Was auf Shopify Plus einfach funktioniert, wird auf Shopware zu einem komplizierten Projekt mit all seinen unangenehmen Nebenwirkungen. Zeit, Kosten, Troubleshooting – bis auch nur die Dependance in Österreich anläuft, ist das Weihnachtsgeschäft schon wieder vorbei. Internationalisierungsprojekt jetzt anfragen Ähnlich verhält es sich mit dem Thema B2B: In Shopify gehört der B2B-Store im Plus-Plan fest mit dazu. Einfach einrichten und parallel sowohl an Privat- als auch an Geschäftskund:innen verkaufen, und das aus einem System heraus. Mit Shopware lässt sich ein dedizierter B2B-Bereich zwar ebenfalls realisieren, allerdings nur unter großem Aufwand und mit viel Programmierarbeit. Schnell mit dem Großhandel loslegen klappt nicht.
#6 Zukunftssicherheit
Natürlich darf auch der Blick nach vorn nicht fehlen: Wie groß sind die Chancen, dass Shopware, respektive Shopify, auch in zehn oder zwanzig Jahren noch das Shopsystem ist, dem du dein Business anvertrauen möchtest? Dazu eine schlichte Zahl von Shopify: 1,1 Milliarden. So viel (in US-Dollar) hat das Unternehmen allein 2023 in Research und Development investiert. Das entspricht in etwa einem Drittel seines Jahresumsatzes. Weiter am Puls der Zeit zu bleiben, sich jede neue Entwicklung genau anzusehen und die Guten unter ihnen zu adaptieren, ist den Kanadiern also durchaus ernst.
Shopware kann da nicht wirklich mithalten. 2020 betrug der Jahresumsatz zwar ansehnliche 31 Millionen Euro, allerdings ist diese Summe weit entfernt von der Milliardenmarke. Bahnbrechende neue Entwicklungen sind so leider nicht zu erwarten. Außerdem möchten wir nicht unerwähnt lassen, dass Shopify sich den Big Playern im internationalen Geschäft zukünftig noch stärker annimmt. Denn zusätzlich zu Shopify Plus gibt es jetzt auch Shopify Enterprise. Das Ganze ist zwar noch ein wenig hush hush, aber wir können dir verraten, dass das Home & Living Unternehmen Westwing aus München - – DAX-notiert, mit Auftritten in zwölf europäischen Ländern und einem Flagship-Store am teuren Hamburger Jungfernstieg – zu den ersten Enterprise-Kund:innen gehört.
Lanze brechen: Mittelstand entscheidet – Shopify Plus oder Shopware?
Sechs wichtige Kriterien, und in jeder einzelnen Runde hieß der eindeutige Sieger Shopify. Wieso sind Unternehmen überhaupt noch bei Shopware? Wären wir gemein, würden wir sagen: Weil sie auf den Sales-Pitch hereingefallen sind. Aber das wäre nicht ganz ehrlich. Denn extrem komplexe Projekte, etwa aufwendige Produktkonfiguratoren mit dutzenden Sonderfunktionen, etwa für Automobilhersteller, lassen sich auf Shopware (momentan noch) umstandsloser realisieren. Umstandslos heißt hier allerdings: Unter Einsatz eines kompletten IT-Teams und am besten in der self-hosted-Variante, damit auch die kleinste Zeile Quellcode modifiziert werden kann. Solltest du also zur Familie Piëch gehören oder ein schwedisches Möbelhaus besitzen, dann kannst du dir Shopware 6 zumindest mal anschauen. Für alle anderen allerdings ist Shopify eindeutig die bessere Wahl: Ausgereifter, flexibler, zukunftsfähiger, günstiger in Implementierung und TOC. Verstehst du dich primär als Unternehmer:in (und nicht ITler:in), setzt du auf das System aus Kanada.Grenzen überschreiten: Wie einfach ist die Migration von einem System ins andere?
Wenn du nun von einem System in das andere umziehen willst, möchtest du vermutlich auch deine gesamten Daten wie Produkt- und Kundeninformationen oder die Bestellhistorie mitnehmen. Dazu direkt der Hinweis: Egal in welches System du umziehst, alles kann mitgenommen werden. In der Praxis allerdings gestalten sich die Prozesse sehr unterschiedlich:Migration zu Shopify Plus
Die Migration von Bestandsdaten zu Shopify Plus erfolgt meist über Tools. Dazu gehören etwa das Shopify-eigene Werkzeug für den CSV-Import, Drittanbieter-Apps wie Matrixify oder Middleware-Lösungen wie Alumio und Celigo. Keine Bange, die Daten sind durch die Bank sicher. Die Herausforderung liegt ganz woanders: Denn Shopify zwingt Daten quasi in sein hauseigenes Schema; Datenstrukturen dürfen nicht x-beliebig aussehen, sondern müssen immer angepasst werden. Für standardisierte Informationen wie die Anschrift eines Kunden ist das kein Problem, komplexere ERP-Daten oder individuelle Produktattribute benötigen allerdings Workarounds.Migration zu Shopware
Shopware 6 ermöglicht dank seiner Open-Source-Wurzeln dagegen eine direkte Datenmigration via API oder dem Shopware-Migrationsassistenten. Dabei ist jede beliebige Datenstruktur möglich, auch für komplexe Strukturen lassen sich Migrationsskripte schreiben. Und genau damit sind wir beim Aber angekommen, denn schon wieder ist Shopware mit mehr Entwicklungsaufwand verbunden. Wo sich quasi jede Datenstruktur importieren lässt, existieren keine One-Click-Lösungen, jeder Import erfordert individuelle Anpassungen; während des Vorgangs und schlimmstenfalls auch nachträglich, sollten sich die Datenbankstrukturen mit einer neuen Shopware-Version ändern.Das heißt in einem Satz
Shopify Plus bietet schnellere, aber weniger flexible Migrationslösungen, während Shopware 6 individuelle Anpassungen erlaubt, dafür aber deutlich mehr Entwicklungsarbeit benötigt.Von Shopware zu Shopify Plus mirgieren mit dem besten Team
Was du jetzt noch brauchst, ist eine Crew, die deine Migration zu Shopify Plusorganisiert und in Rekordzeit durchzieht. Inklusive aller Anbindungen von Drittsystemen, Custom-Wünschen und Skalierungsoptionen. Gut also, dass es die Eshop Guides gibt, denn auf Shopify-Migration sind wir spezialisiert. Nicht nur von Shopware, sondern von jedem beliebigen Shopsystem. Schreib uns einfach und wir besprechen deine Möglichkeiten. Falls du schon bei Shopify bist und sagst: „Es wird Zeit für meinen Store 2.0!“, dann machen wir auch das möglich. Starte mit uns deinen Relaunch und wir holen gemeinsam all das aus Shopify raus, wovon du bislang nur geträumt hast. Eine kurze Anfrage genügt. Denn wetten, dass der Onlinehandel auch nächstes Jahr wieder Rekordzahlen für sich verbuchen kann? Warum solltest du dabei nur zuschauen wollen?Lesetipp: Shopify Plus ist dir zu groß? Hier ist ein ehrlicher Vergleich zwischen Shopify und Shopware 6